Ankunft in Bogotá

Nachdem wir über den vollkommen überfüllten Amsterdamer Flughafen zum Gate rannten und nur 5 Minuten vor Abflug das Gate erreichten, saßen wir auf unseren Plätzen und konnten es kaum glauben das wir in 10 Stunden in Bogotá, der Hauptstadt Kolumbiens, landen würden. KLM ist wirklich eine tolle Fluggesellschaft, wir hatten jeder unseren eigenen Bildschirm im Vordersitz und es gab eine große Auswahl an Gerichten, von asiatisch Vegetarisch bis Hindu.

Sehr gesättigt und müde kamen wir um 16Uhr Ortszeit (in Amsterdam wären es 23Uhr) am Flughafen El Dorado, Bogotá, an. Als erstes gingen wir zur Wechselstube um unsere Euros in Kolumbianische Pesos umzuwechseln, das Abenteuer konnte beginnen.

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Erste Eindrücke Bogotá’s

Ich hatte 2 Tage vorher ein Airbnb Zimmer gebucht direkt in Chapinero, ein zentrales Viertel in Bogotá. Komischerweise fand das Taxi die Adresse nicht und ließ uns in einer Nebenstraße raus. Nachdem wir feststellten das wir mit unserem Deutschen Handynummern Alejandra und Diego, unsere Gastgeber, nicht erreichen konnten, fragten wir in einem nahgelegenen (und anscheinend auch noch einzig offenen) Tierladen nach einem Handy. Es war mittlerweile schon dunkel aber Gottseidank stellten wir am ersten Abend fest das die Kolumbianer sehr hilfsbereite und aufgeschlossene Menschen sind. Dazu waren wir nicht gerade in der schönsten Wohngegend gelandet, trotzdem wurden wir nicht überfallen, wie uns davor so oft gepredigt wurde. Die Arbeiterin im Tierladen half uns also aus und rief unsere Gastgeber an, die uns 10minuten später mit dem Auto abholten.

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Die Altstadt La Candelaria

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Straßenkünstler in La Candelaria

Die nächsten 3 Tage in der Hauptstadt verbrachten wir mit Touristen Gemäßen Aktivitäten :D. Wie zum Beispiel in der Altstadt, La Candelaria, an kleinen Straßenständen die ganze Palette der Tropischen Früchte zu probieren.

Natürlich schauten wir uns auch unsere Gegend Chapinero an, in der wir immer günstig Mittag essen konnten. Z.b. gab es immer mittags Menüs mit Suppe, Hauptgang und einem Frischen Saft für nur umgerechnet 3€.

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Ein Lama auf einer Rasenfläche in La Candelaria, ein typisches Bild in der Hauptstadt.

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Eine Partie Schach in der Altstadt

Des Weiteren machten wir uns auch mit dem Krankenhaus, Los Nogales, vertraut. In den ersten Stunden dachten wir das die Erschöpfung von der Höhe und dünnen Luft Bogotás kam. Doch so interessant es war die Stadt zu erkunden umso erschöpfter waren wir und umso mehr gingen unsere Immunsysteme mit dem Smog und Dreck der Großstadt den Bach runter.

Da lag ich also, in unserem Airbnb Zimmer, fror und hatte eine Erkältung. Wir beschlossen also noch 2 Tage zu bleiben und dann so schnell wie möglich, Richtung wärme, in die nächstliegende Kolumbianische Stadt zu flüchten.

Ausblick über Bogotá auf 3170 Metern über dem Meerespiegel!

Ausblick über Bogotá auf 3170 Metern über dem Meerespiegel!

Die letzten 2 Tage wollten wir aber noch nutzen, einmal mit dem Berglift auf den Montserrate zum höchsten Punkt Bogotás zu fahren, dort kamen wir in den Genuss von Coca Tee und konnten die riesige Stadt mal von oben betrachten.

Seilnahnfahrt auf den Montserrate

Seilnahnfahrt auf den Montserrate

Coca Tee Laden auf dem Montserrate.

Coca Tee Laden auf dem Montserrate.

Am letzten Tag, gingen wir dann mit unseren, bzw. ich mit meinen letzten Kräften, in den Parque de los Novios, ein Park in der Nähe unseres Viertels, um ein bisschen frische Luft zu schnuppern. Ich freute mich schon tierisch darauf diese Stadt zu verlassen und mich in der Natur von der Großstadt und der Erkältung zu erholen.

Trotzdem war Bogotá, im Großen und Ganzen, eine interessante Erfahrung. Dazu haben wir dank Airbnb, 2 nette Gastgeber kennengelernt (Alejandras Unterkunft; siehe AirBnb ist nur zu empfehlen).

Am Freitag war ich vollkommen durch von der Erkältung und schaffte es kaum zum Flughafen, trotzdem wollte ich so schnell wie möglich die Stadt verlassen. Wir hatten uns entschlossen in die Kaffeeregion Kolumbiens zu fliegen.

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